Dank Onlinevergleichs-Rechner zum Firmen-Vertrags-Rechtsschutz

Firmenvertragsrechtsschutz: Viele Jahre war es nur für sehr wenig Gewerbliche Unternehmen möglich, sich mit einer Rechtsschutzversicherung für den Fall der Streitigkeiten im Zusammenhang mit Kaufverträgen, Werksverträgen, oder aus einer mangelnden Zahlungsmoral heraus, abzusichern.

Zwischenzeitlich bieten einzelne Rechtsschutzversicherer diesen sog. Firmenvertragsrechtsschutz als Ergänzung zum Firmenrechtsschutz gem. §28ARB wieder an. Jedoch ist oftmals eine sehr spezifische und individuelle Prüfung durch den jeweiligen Versicherer von zwingender Vorraussetzung für den Abschluss eines solchen interessanten Zusatzschutzes. Neben den üblichen Eckdaten einer Firma, wie Anzahl der Mitarbeiter, benötigen einzelne Rechtsschutzversicherer weitere Angaben vom Kunden, um über die Annahme des Firmen-Vertrags-Rechtsschutzes zu befinden. So werden Angaben zum Jahresbruttoumsatz genauso gewünscht, wie die Beantwortung der Frage, ob in der Vergangenheit bereits Streitigkeiten aus den unternehmensspezifischen Verträgen vorgekommen sind, oder derzeit anhängig sind.
Erst mit vollständiger Beantwortung dieser und weiterer Risikofragen, werden kundenspezifische Angebote vom Versicherer abgegeben.

Diese Vorgehensweise machte es in der Vergangenheit fast unmöglich, den Firmenvertragsrechtsschutz in einem Onlinevergleich rechnerisch mit aufzunehmen.

Die Auxilia Rechtsschutzversicherung gehört zu den wenigen Unternehmen, welche zwischenzeitlich im Bereich des Firmenrechtsschutz den Firmenvertragsrechtsschutz für ausgewählte Berufsgruppen (Gewerbearten) diesen Rechtsschutz anbietet.

Firmen-Vertrags-Rechtsschutz – Firmen mit Möglichkeit der Beantragung

Für folgend genannte Gewerbebereiche ist eine derartige Absicherung realisierbar.

1. Hotel- und Gaststätten
Hotel / Pension / Jugendherberge, sonstige Hotel / Gastronomie, Gaststätte / Restaurant, Billiardsalon / Bowlingcenter / Kegelbahn, Bistro / Café, Eisdiele, Imbiss / Trinkhalle, Internet-Café, Kantinenbetrieb / Küchenbetrieb, Partyservice / Catering

2. Gewerbe des Einzelhandels
Bäcker, Blumen / Florist,Buchhandlung, Chemische Reinigung / Wäscherei / Waschsalon,Computer- Elektronik, Copyshop, Drogerie, Fahrradhandel, Geschenkartikel, Haushaltswaren, Kiosk, Lebensmittelhandel, Lottoannahme, Metzger, Mode und Bekleidung / Sportartikel,
Musikgeschäft, Paketshop, Parfümerie, Reformhaus, Reisebüro / Reiseveranstalter, Schreibwaren / Bürobedarf / Bastelbedarf, Solarium / Sauna, Spielwaren, Tabakwaren, Telefonshop, Wohnaccessoires, Zoo- / Tierhandlung.

3. Unternehmen im Fitness- und Wellnessbereich
Ernährungsberatung, Fitnessstudio / Sportstudio, Friseur, Fußpflegesalon, Kosmetikstudio, Tätowierstudio, Wellness- / Massagesalon

5. Steuerberater, Wirtschaftsprüfer

Warum ist die Absicherung mit dem Firmenvertragsrechtsschutz so interessant

Im unternehmerischen Bereich können schnell Streitigkeiten entstehen, die vom Streitwert her und den daraus resultierenden Anwalts-und Gerichtskosten leicht die Rücklagen des gewerblichen Unternehmens aufbrauchen oder diesen gar finanziell in Bedrängnis bringen.

Dabei umfasst das Leistungsspektrum des Firmenvertragsrechtsschutzes den Kostenschutz für Streitigkeiten aus z.B.: Kaufverträgen, Werkverträgen, Lieferverträgen, Wartungsverträgen, Reparaturverträgen und vieles mehr. Dabei gilt der Versicherungsschutz nicht nur bei Streitigkeiten mit ihren Kunden, es sind auch Streitigkeiten vom Versicherungsschutz erfaßt, die im Zusammenhang mit Lieferanten, Herstellern oder Subunternehmern stehen.
Jedoch gilt überwiegend nur der gerichtliche Kostenschutz, alle außer- und vorgerichtlichen Auseinandersetzungen sind somit nicht vom Versicherungsschutz erfaßt. Kostendeckung durch den Rechtsschutzversicherer erfolgt ab Klageeinreichung vor Gericht.

Die derzeit am deutschen Versicherungsmarkt gebotenen Firmen-Vertrags-Rechtsschutz Tarife beinhalten üblicherweise eine Selbstbeteiligung, die bis 600 Euro betragen kann. Zusätzlich treten einige Versicherer erst in den Versicherungsschutz ein, sofern ein bestimmter Mindeststreitwert erreicht wurde.(angeboten bis 6000 Euro)

Von diesen Regelungen weicht der Tarif der Auxilia-Rechtsschutzversicherung positiv ab. Mindeststreitwerte sind nicht definiert. Die Selbstbeteiligung entspricht der des  Firmenrechtsschutztarifes. Hierbei kann der Kunde zwischen 150 Euro, 300 Euro und 600 Euro wählen. Für den risikobewußten Kunden, bietet die Auxilia im Firmenbereich auch eine günstigere Tarifvariante mit fallende Selbstbeteiligung an. Die Start-Selbstbeteiligung liegt im Firmenbereich bei 1000 Euro und reduziert sich bei schadenfreien Vertragsverlauf.

Onlinevergleich Firmenrechtsschutz mit Firmenvertragsrechtsschutz

Seit 1999 bietet Finanzprofit Versicherungsmakler erfolgreich eigenständige Onlinevergleichsrechner im Rechtsschutzbereich an.
Egal ob Privatrechtsschutzversicherung oder Firmenrechtsschutzversicherung für gewerbliche Unternehmen bzw. medizinische Berufsgruppen, unsere Interessenten und Kunden können unkompliziert eine Vielzahl an Rechtsschutzversicherern miteinander vergleichen und online entsprechenden Versicherungschutz beantragen.
Nun ermöglichen wir als einer der ersten Vergleichsanbieter auch die Berechnung und den Einschluss des Firmenvertragsrechtsschutzes in die Rechtsschutzversicherung für Selbständige und Firmen.

Eine Beratung zu den von uns gebotenen Versicherungsprodukten im Zusammenhang zu dem gewünschten Versicherungsschutz stellt eine Selbstverständlichkeit dar. Hierzu steht Ihnen unsere Telefon-Hotline jederzeit zur Verfügung.

Vergehen oder Verbrechen im Spezial-Strafrechtsschutz

Ob in Ausübung einer beruflichen Tätigkeit, im Ehrenamt des Sportvereines oder im privaten Bereich, schnell kann man sich einem strafrechtlichen Vorwurf ausgesetzt sehen. Die Behörden für die Strafverfolgung, wie Polizei, Zoll oder Steuerfahndung, müssen jedem Hinweis einer Straftat nach dem sog. Legalitätsprinzip nachgehen.  Dabei unterscheidet das deutsche Strafrecht Verbrechen – Taten, die mit Freiheitsstrafe von mindestens einem Jahr oder darüber bedroht sind und Vergehen – Taten, die mit einer geringeren Mindest-Freiheitsstrafe (weniger als 1 Jahr) oder mit Geldstrafe bedroht sind.

Beispiele für Vergehen:
Diebstahl, Nötigung, Erpressung, Körperverletzung, unterlassene Hilfeleistung, Steuerhinterziehung, unerlaubter Umgang mit Abfällen, unerlaubter Handel mit Betäubungsmittel, Betrug

Beispiele für Verbrechen:
sexueller Missbrauch oder Nötigung, Meineid, schwere Körperverletzung.

Der in der Rechtsschutzversicherung automatisch mitversicherte Strafrechtsschutz schützt nur bei Vergehen, solange dem Versicherungsnehmer fahrlässiges Verhalten vorgeworfen wird.

Da für die Einleitung eines Strafverfahrens der bloße Vorwurf einer Tat ausreicht, können einem auch schnell schwere Vorwürfe treffen.

Hier hilft der Spezial-Straf-Rechtsschutz (SSR). Dieser kann als Zusatzbaustein zu einer Privatrechtsschutzversicherung oder einer Firmenrechtsschutzversicherung integriert werden und bietet von den meisten Rechtsschutzversicherern Versicherungsschutz bei Vergehen des Strafrechtes.

Jedoch versichern die meisten Versicherer im Spezial-Strafrechtsschutz nur strafrechtliche Vergehen im Rahmen der beruflichen Tätigkeit. Wer sich z.B. in einem Ehrenamt engagiert, kann sich schnell unberechtigterweise dem Vorwurf einer Straftat ausgesetzt sehen. Um auch in solchen Fällen Versicherungsschutz in Anspruch nehmen zu können, ist es ratsam, die Angebote der Rechtsschutzversicherer genau zu vergleichen.

So sichert beispielsweise die AUXILIA, der Roland Rechtsschutz, die Rechtsschutz Union oder D.A.S. neben dem beruflichen Lebensbereich auch das Ehrenamt und den Privatbereich, also alle Lebensbereiche, ab.

Was ist jedoch bei dem Vorwurf eines Verbrechens? Nur wenige Rechtsschutzversicherer bieten hier im Vorfeld über den SSR Versicherungsschutz.  So versichert die Auxilia auch beim Vorwurf von Verbrechen – Taten.

Eines ist jedoch bei allen Versicherern gleich: Bei einer vorsätzlichen Verurteilung entfällt rückwirkend der Versicherungsschutz. Demgegenüber übernehmen z.B. die Auxilia und D.A.S. auch die Kosten, wenn eine Verurteilung wegen Vorsatz erfolgt und das Verfahren durch einen rechtskräftigen Strafbefehl abgeschlossen wird.

In der Regel sieht der Spezial-Strafrechtsschutz eine Kostenerstattung von Honorarvereinbarungen mit Rechtsanwälten über den Rahmen des RVG vor.

Speziell für Unternehmen und Selbstständige besteht die Möglichkeit des Abschlusses einer speziellen Strafrechtsschutz-Police für die unternehmerische Tätigkeit. Hier geht der Versicherungsschutz über die des Spezial-Strafrechtsschutzes hinaus.

Ein weiteres Schadenbeispiel für den Spezialstrafrechtsschutz

Wie wichtig ist die Versicherung mit dem erweiterter Strafrechtsschutz für Angestellte und Arbeitnehmer ?
Sicher trägt nicht jeder Arbeitnehmer das gleiche hohe Risiko im Zusammenhang seiner beruflichen Tätigkeit sich strafrechtlich verantworten zu müssen.
Trotzallem sollte dieses Risiko nicht unterschätzt werden, wie nachfolgender Leistungsfall eines bekannten Rechtsschutzversicherers aufzeigt:

Ein dort rechtsschutz versicherter Maschinenbautechniker ist in der Produktentwicklungsabteilung bei einem Maschinenhersteller tätig.

Zurzeit ist er an der Entwicklung einer neuen Produktionsmaschine beteiligt, die besondere und bis dahin einzigartige Produkteigenschaften besitzt.

Der Versicherungsnehmer plant sich beruflich neu zu orientieren und bewirbt sich bei Wettbewerbern seines Arbeitgebers.
Dem Arbeitgeber wird kurz danach anonym zugetragen, dass sich der Versicherungsnehmer auf dem Arbeitsgelände mit einer betriebsfremden Person getroffen und dieser die Neuentwicklung gezeigt haben soll.

Bei den Auswertungen des Einzelverbindungsnachweises des Diensthandys durch den Arbeitgeber stellte sich heraus, dass er telefonisch Kontakt zu einem Entwicklungsingenieur eines Hauptkonkurrenten hatte.

Der Arbeitgeber erstattet gegen den Kunden Strafanzeige wegen des Verdachts des Verrats von Geschäfts- und Betriebsgeheimnissen nach § 17 UWG.

Im Rahmen der Vernehmungen gibt er zu, über sein Diensttelefon Telefonate mit dem mutmaßlichen neuen Arbeitgebern geführt zu haben – bestreitet aber energisch, irgendwelche Betriebsgeheimnisse weitergegeben zu haben.
Außerdem habe er auch nie betriebsfremde Personen ohne Wissen seines Abteilungsleiters mit auf die Arbeitsstätte gelassen.

Unglücklich gelaufen, könnte man sagen.
Aber zum Glück hatte der Beschuldigte in seine private Rechtsschutzversicherung den erweiterten Strafrechtsschutz mitversichert.
Die Beschuldigung des Verrats von Geschäfts- und Betriebsgeheimnissen nach § 17 UWG ist nur vorsätzlich begehbar und daher nur im Spezialstraf-Rechtsschutz versicherbar.

 

Hierzu heißt es in den ARB der AUXILIA:
In Verfahren wegen des Vorwurfes einer nur vorsätzlich begeh­baren Straftat besteht Rechtsschutz, soweit der Versicherungs­nehmer selbst betroffen ist oder der Rechtsschutzgewährung nicht widerspricht.

In den ARB der ARAG liest sich der Wortlaut wie folgt:
Der Versicherungsschutz umfasst:
… Straf-Rechtsschutz in Verfahren wegen des Vorwurfes … eines Vergehens, dessen vorsätzliche wie auch fahrlässige Begehung strafbar ist;
… eines nur vorsätzlich begehbaren Vergehens, soweit der Versicherungsnehmer selbst betroffen ist oder der Rechtsschutzgewährung zustimmt.

Der beauftragte Anwalt nimmt Einsicht in die Ermittlungsakte.
Beweise für die anonym aufgestellte Behauptung, der Versicherungsnehmer hätte die Neuentwicklung einer betriebsfremden Person gezeigt,
sind in der Akte nicht zu finden. Der Rechtsanwalt fertigt eine entsprechende Stellungnahme.

Folglich stellte die Anklagebehörde das Ermittlungsverfahren ein. Die Kosten des Rechtsanwalt in Höhe von 750,- € übernahm in diesem Fall die Auxilia Rechtsschutzversicherung.

 

Der Spezialstraf-Rechtsschutz kann bei vielen Gesellschaften zwischenzeitlich in die Rechtsschutzversicherung eingeschlossen werden.
Jedoch unterscheiden die Rechtsschutzversicherer, ob dieser Leistungsbaustein im privaten, beruflichen oder ehrenamtlichen Bereich Gültigkeit hat. Hier bietet sich der Rat
eines Rechtsschutz Experten oder der Blick in die ARB der Versicherer an.

Die AUXILIA Rechtsschutzversicherung steht ihrem Kunden bei

Ein Versicherungskunde des Rechtsschutzanbieters erfüllt sich seinen langjährigen Taum und erwirbt bei einem anerkannten Autohändler für viel Geld einen gebrauchten Roadster und ist hingerissen.

Bereits beim Kauf fällt ihm der kraftvolle Sound des Motors auf. Auf seine Nachfrage erklärt man ihm, dass dies für einen Motor mit so viel PS normal sei.

Im Laufe der Zeit verändert sich der Klang des Motors. Der Kfz-Werkstattmeister des Autohauses untersucht das KFZ und beschwichtigt den Käufer. Es handelt sich eben um einen Sportwagen.

Bei einer nächsten Überprüfung stellt sich heraus, dass die Auspuffanlage wegen Abnutzung repariert werden muss. Die Frist der Gewährleistung ist jedoch indessen abgelaufen.
Der Werkstatt-Angestellte meint, dass der Mandant niemals darlegen könne, dass der Auspuff bereits beim Kauf defekt gewesen war.

Der Klient ist nicht zufrieden und ruft bei seinem Rechtsschutzanbieter , der KS-AUXILIA, an.
Diese erteilte sofort die Deckungszusage unter Berücksichtigung des Selbstbehaltes von 250,- €. Der Sachbearbeiter weist im Rahmen der Schadenmeldung den Versicherungskunden auf die möglichen Nutzung einer Telefonmediation hin. In diesem Falle würde der vertragliche Selbstbehalt nicht in Abzug gebracht werden.
An einer schnellen Lösung interessiert, willigt er ein. Ihm bleibt ja auch bei Misslingen der Streitschlichter der Weg zum Gericht offen. Er wird sofort mit einem unabhängigen Streitschlichter verbunden, dem er sein Anliegen darlegt. So ist der Klient vor allem über die Art und Weise der Behandlung durch den Händler enttäuscht. Er fühlt sich nicht ernstgenommen, obwohl er doch ein sehr guter Kunde der KFZ Werkstatt sei.

Der Mediator erläutert nachfolgend dem Geschäftsführer der KFZ Werkstatt die Situation. Der Geschäftsführer bietet dem Streitschlichter an, persönlich für ein klärendes Gespräch mit dem Kunden zur Verfügung zu stehen.
In der Sache selbst sei er bereit, dem Versicherungsnehmer entgegen zu kommen, denn es geht ihm um den guten Ruf seines Hauses.

Im Folgenden ruft der Schiedsmann beim Kunden der KS-AUXILIA an und teilt ihm den Vorschlag mit, womit dieser sich einverstanden erklärt. In dem persönlichen Zwiegespräch einigen sich die Parteien schließlich darauf, dass sich das Autohaus zu 50 % an den Mangelbeseitigungskosten beteiligt.

Diese Streitigkeit wurde mit Hilfe der außergerichtlichen Streitschlichung innerhalb 1 Woche gelöst. Der Kunde ist glücklich, weil er nicht vor Gericht gehen muss und er keine Selbstbeteiligung investieren musste.

Die außergerichtliche Streitschlichung ist in allen gegenwärtigen Tarifen der Auxilia ohne Abzug eines Selbstbehaltes versichert. Dies gilt für alle versicherten Rechtsgebiete, bei arbeitsrechtlichen Aufhebungsvereinbarungen, im kollektiven Arbeitsrecht und auch bei Trennung und Scheidung. In der JUR-Linie gilt die außergerichtliche Streitschlichung darüber hinaus im privaten Bereich mit Berücksichtigung einem vereinbarten Selbstbehalt auch bei nicht versicherten Gefahren.

Quelle: Auszug Newsletter 04-2012